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Der
indische Torrent-Konzern steigt in den deutschen Markt für
Nachahmer-Medikamente ein. Die deutsche Pfizer-Tochter Heumann sei an Torrent
verkauft worden, teilte Pfizer mit. Ein Preis wurde zunächst nicht genannt. Nötig
sei allerdings noch die Zustimmung des Bundeskartellamts.
Deutschland weltweit zweitgrößter
Generikamarkt
Pfizer begründete die Trennung von Heumann damit, dass das Generika-Geschäft
nicht zu den Schwerpunkten des Konzerns gehöre, der sich auf die Erforschung
und Entwicklung neuer Medikamente konzentrieren wolle. Pfizer hat mit 7,7
Milliarden US-Dollar nach eigenen Angaben den höchsten Forschungsetat der
Branche. Deutschland ist nach den USA der weltweit zweitgrößte Generikamarkt
und mit vielen kleinen Anbietern stark zersplittert. Nachahmerprodukte kosten
in Deutschland mehr als in vielen anderen Ländern, daher gilt der deutsche
Markt als lukrativ.
Die Heumann Pharma GmbH &
Co Generica KG erwirtschaftete 2004 mit 164 Beschäftigten einen Jahresumsatz
von 50 Millionen Euro. Heumann Pharma vertreibt rezeptfreie und
rezeptpflichtige Nachahmermedikamente für die Behandlung von Herz/Kreislauf-
und Magen/Darm-Krankheiten sowie gegen Erkrankungen des zentralen
Nervensystems. Dazu gehören Abführ-Dragees, Nasensprays, Gingko-Präparate
gegen Durchblutungsstörungen oder Gels gegen Schmerzen und Entzündungen.
Auch israelischer Konzern
hat deutschen Markt im Visier
Neben indischen Unternehmen
hat auch die israelische Teva, den deutschen Markt im Visier. Ihr wird ein
Interesse am Bad Vilbeler Stada-Konzern nachgesagt.
Quelle: tagesschau.de,
28.06.2005
(gefunden von Tomal K. Ganguly)
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